Die Jugendfeuerwehren
der Augst üben den Ernstfall
Flächenbrand einer Wiese mit Brandgefahr für angrenzenden Wald in dem sich spielende Kinder aufhalten. So die Schadenslage der Alarmierung der Jugendfeuerwehren der Augstgemeinden. Die Jugendfeuerwehren aus Eitelborn, Kadenbach und Neuhäusel / Simmern rückten gemeinsam zum Flächenbrand nach Kadenbach oberhalb der Kapelle aus. Menschenrettung aus dem benachbarten Waldstück und Brandbekämpfung mit Wasserförderung über eine lange Wegstrecke waren die Aufgaben der Kids. Die Mitglieder der einzelnen Jugendwehren wurden untereinander durchmischt, so dass die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Wehren besser trainiert werden konnte. Während die einen mit dem LF aus Neuhäusel den Flächenbrand direkt bekämpften, retteten andere die bedrohten Kinder aus dem Waldstück und der Rest der Truppe baute die Wasserversorgung von Kadenbach bis zur Kapelle auf. So viele Jungendliche an einer Übung zu beschäftigen braucht sehr viel Vorbereitung und besondere Ideen. So errichteten die Kids ein Behelfsbecken unterhalb der Kapelle und pumpten das Löschwasser über dieses Pufferbecken bis zur Einsatzstelle. Die Übung lief Reibungslos mit kleinen Fehlern sehr gut geordnet ab. Ein großes Lob gilt den Jugendlichen, die ihre Aufgaben mit sehr viel Disziplin und Ruhe, fasst ohne Hektik erledigt haben. Die gute Ausbildung und Vorbereitung in den einzelnen Wehren machte sich bezahlt und wurde super umgesetzt.















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Erste Gemeinschaftsübung der Nachwuchs-Hilfskräfte in der Augst
Samstagnachmittag in Simmern
Westerwald.
Dorfidylle, Strasse fegen
oder Pkw waschen, ein gewohntes Bild für diese Zeit.
Doch plötzlich stören
schrille Martinshörner diese Ruhe. Kurze Zeit später fahren mehrere
Feuerwehrfahrzeuge durch den Ort. „Ach ja“ denken sich die Anwohner. Heute ist
eine Übung für Nachwuchseinsatzkräfte. Die Zuschauer strömen in Richtung
Siebenbornstrasse. Dort brennt eine Lagerhalle und mehrere Menschen sind
verletzt, so die vorgegebene Lage.
Die ersten Einheiten von
Simmern und Neuhäusel treffen an der Unglücksstelle ein und erkunden das genaue
Ausmaß des Unfalls. Brand in einer großen Lagerhalle, vier Personen verletzt,
also brauchen wir Verstärkung. Die Einheiten der Jugendfeuerwehren aus
Eitelborn und Kadenbach und natürlich auch das Jugend-Rot-Kreuz der Augst
werden nach alarmiert. Menschenrettung hat oberste Priorität. Ein Jugendlicher
liegt unter einem Müllcontainer und hat die Beine gebrochen. Dieser wird von
den Jugendlichen der Jugendfeuerwehr Neuhäusel / Simmern mit Hilfe von
Hebekissen gerettet und mit einer Trage von der Unfallstelle weggetragen.
Außerhalb des Gefahrenbereichs warten schon die Kids vom DRK und kümmern sich
weiter um die Verletzten. Derweil stellen die Mädchen und Jungs von Kadenbach
und Eitelborn die Wasserversorgung her und bekämpfen den Brand der Lagerhalle.
Verschiedene Wasserrohre kommen zum Einsatz. Zum Löschen des Feuers werden zwei
C-Strahlrohre und ein B-Strahlrohr als Wenderohr eingesetzt. Zum
Nachbargrundstück hin wird das Übergreifen des Feuers mit einem Hydroschild
verhindert. Nach kürzester Zeit sind alle Verletzte gerettet, vom DRK ärztlich
versorgt und das Feuer gelöscht. Nun bleiben alle Gerätschaften aufgebaut
liegen und die Zuschauer dürfen die Unfallstellen besichtigen, auch die
Jugendlichen der verschiedenen Einheiten besprechen die Übung dann vor den
einzelnen Unglücksstellen.
Nach dem Aufräumen aller
Übungsgeräte gibt es für jeden Teilnehmer noch einen kleinen Imbiss und etwas
zum Trinken. Alle sind sich einig, die erste Augstübung für
Nachwuchseinsatzkräfte hat Spass gemacht, dient einem
guten Zweck und fördert die Gemeinschaft.
Allen jugendlichen
Nichtteilnehmern möchten wir sagen: „Macht doch bei uns mit, wir brauchen Euch,
sprecht uns an oder informiert euch im Internet über uns, wir machen nicht nur
Feuerwehr“.













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Jugendfeuerwehr Eitelborn stellt sich vor
Im
Rahmen des Pfarrfestes der Kirchengemeinde durfte die Jugendfeuerwehr Eitelborn
die Feierlichkeiten unterstützen. Eine Übung nach Feuerwehr Dienstvorschrift
führten die Jugendlichen vor und zeigten so ihren hohen Ausbildungsstand. Die
kleine Darstellung wurde von den anwesenden Zuschauern mit großem Interesse
verfolgt. Besonders den Kindern gefiel die Löschübung sehr gut. Mit Wasser
herum spritzen wollten die Kleinen auch gerne mal. Das durften Sie nach der
Übung an der von der Jugendfeuerwehr gebauten Spritzwand. Selbst das Strahlrohr
halten und ein Feuer löschen macht noch mehr Spaß als nur Zusehen. Somit
verschönerte die Jugendfeuerwehr an diesem Nachmittag das Programm des
Eitelborner Pfarrfestes.
